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Eure Antworten

1. Was hilft mir, um eine anstrengende Situation als Chance zu erleben?

• Zunächst davon Abstand nehmen und die Situation als "Außenstehend" beobachten
• Wertschätzung, Kommunikation, Raum und Zeit für Reflexion (alleine, im Team oder im Netzwerk)
• Reflexion
• positive Sachen rausziehen, Ressourcen nutzen, positiv bleiben, Ideen suchen

2. Angenommen, ich entscheide mich dafür, eine anstrengende Situation eskalieren zu lassen. Was müsste ich dafür tun oder lassen?

• Ich würde mich meines Erachtens in keiner anstrengenden Situation für eine Eskalation entscheiden.
• Keine Wertschätzung für das Gegenüber zeigen, polarisieren oder stur bleiben, provozieren.
• Sofort auf alles reagieren, ohne zwischendurch zu reflektieren.
• Pessimistisch denken und handeln, nichts tun, um die Situation zu verbessern
• Alle Beteiligten cc setzen

3. Was gibt mir Kraft und Zuversicht, auch wenn etwas mal nicht so gut läuft wie erhofft?

• Die Erkenntnis, dass ich lebe! Alles andere ist mehr oder weniger irrelevant.
• Der eigene Optimismus und die Wertschätzung, die mir entgegengebracht wird, sowie produktive Kritik.
• Dass es immer weitergeht. Und die Kinder.
• Mir klar machen, was ich schon alles geschafft habe, welche Situationen ich schon gemeistert habe und welche Ressourcen ich habe.

4. Was muss bei mir passieren, damit ich morgen etwas anders mache als gestern?

• Eine gesicherte, stabile, langjährige Finanzierung.
• Everyday is a new day. Im Grunde mache ich jeden Tag etwas anderes, auch im Projektgebiet.
• Agil sein ist das Gebot der Stunde.

5. Was wünsche ich mir als hilfreiche Unterstützung für so einen Entwicklungsschritt?

• Stabile, langjährige Finanzierung.
• Mehr Menschen, die ähnlich denken und sich dem Werden hingeben, im Tun verbleiben.

6. Wenn dein Entwicklungsschritt ein Tier wäre, welches wäre das?

• Maultier
• Seele
• Löwe
• Oktopus

7. Was brauche ich, wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, damit ich JA sage?

• Zeit, Empathie und das Wissen, dass ich die Sache, um die gebeten wird, leisten kann.
• Empathie, Zeit.
• Freundlichkeit, Bestimmtheit, Wertschätzung, Kommunikation.
• Solidarität.
• Ich brauche die Freiheit, den Gefallen auf meine Art und Weise zu tun.
• Vertraulichkeit und wertschätzende Ansprache, ein gemeinsames Verständnis.

8. Wie mache ich mir etwas leichter, was im ersten Moment als groß und schwer erscheint?

• Mir die Aufgabe in kleine Schritte aufteilen.
• Einfach anfangen.
• Beständigkeit, Rat bei Freunden einholen und gut strukturieren.
• Kleinschrittig angehen und priorisieren.
• Überschaubare Portionen teilen.
• Im richtigen Moment beginnen, mich zu erinnern, dass ich schon andere große, schwere Dinge geschafft habe.
• In kleine Schritte teilen, um es überschaubar und kompakt zu bearbeiten; mehrere iterative Schleifen einplanen

9. Gab es schon mal einen Moment, in dem ich mein Engagement bereut habe? Wenn ja, wie kam das?

• Oft, denn ich sage zu viel Ja und will gerne helfen, übernehme mich dann aber schnell. Es fühlt sich blöd an, in vielen Projekten zu stecken und für keines genug Energie und Zeit zu haben. Also besser weniger und richtig machen als zu viel und nur halb.
• Ja, es wurde nicht wertgeschätzt.
• Ja, nach einem Burn-Out. Respekt für die Arbeit, und bei anhaltend fehlender Positivität und Wertschätzung (nicht Zielgruppe). Wenn ich mich selbst verschleiße.
• Ja, wenn Perspektiven auf Grund von knappen Finanzmitteln, Zeit oder politischen Restriktionen fehlen.
• Ja, wenn persönliche Beleidigungen kommen.
• Nein

10. Was war bei meinen Projekten meine bislang größte Enttäuschung im Hinblick auf schwierige Zusammenarbeit? Wie hat sich das angefühlt und was ging mir dabei durch den Kopf? Was hätte mir in dem Moment wirklich geholfen?

• Fehlende Transparenz, Ausspielen, Unverständnis, fehlende Ehrlichkeit. Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Kontakt abbrechen.
• Mediation, unabhängige Beratung.

11. Wann erlebe ich mein Engagement als wirklich beglückend?

• Wenn ich die Begeisterung der Teilnehmenden spüre.
• Wenn wir gut beschäftigt sind und das Ziel erreicht wird.
• Diese magischen Momente, wenn plötzlich Leben in der Bude ist und alle mit Herz dabei sind, Austausch und Diskussionen entstehen, neue Ideen durch die Luft fliegen.
• Die Veranstaltungen sind gut besucht, von den Kleingruppen gefunden und durch die Gruppen engagiert.
• Wenn man gemeinsam ein Ziel kennt, weil jeder Einzelne seine Aufgaben erledigt.
• Positives Feedback vom Team, sich dessen bewusst werden.
• Wenn persönliche Erfolge sichtbar werden, meist durch gemeinsam Erreichtes.

12. Wann würde ich meine Rolle in einem Projekt am liebsten abgeben?

• Bei jeglichen bürokratischen Prozessen.
• Wenn ich alleine stehe und kein gemeinsames Ziel mehr sehe.
• Nach dem ersten Push möchte ich gern für die Verstetigung des Projekts abgeben.
• Nie!

13. Was kann ich besonders gut? Was brauche ich, damit ich diese Fähigkeit einbringen kann?

• Projekt schreiben, Durchführung, Umsetzung. Ich brauche personelle Unterstützung und Gestaltungsspielraum
• Vorstand, empathisches und begleitendes Engagement
• Wenn Menschen und genuin künstlerische Expertise vorhanden sind, sowie Ressourcen

14. Welche Superkräfte hätte ich gern, um meine Projekte noch besser umsetzen zu können? Was bräuchte ich wirklich?

• Bewegung durch Raum und Zeit zur schnelleren Handlungsfähigkeit
• Dauerhafteres Engagement
• Reine Teamressourcen

15. Wann bin ich gehemmt, meine Fähigkeiten einzubringen?

• Wenn ich unterschiedliche Kontexte zeitgleich bearbeiten muss.
• Wenn ich müde, demotiviert bin.
• Wenn ich eine neue Förderung in rechtlich zu bestehenden Projektphasen beantragen muss.

16. Was brauche ich, um irritierende Perspektiven als Gewinn zu erleben?

• Selbstbewusstsein.
• Überzeugung vom Projekt.
• Klares Ziel.
• Rhetorisches Geschick.
• Einladende Hinführung.
• Reflexionsgespräche.
• Toleranz.
• Geduld, Distanz und Empathie

17. Was macht mir Gänsehaut, wenn unterschiedliche Partner wie Verwaltung und Initiative wirklich gut zusammenarbeiten?

• Die Seltenheit des Ereignisses.
• Dass es überhaupt möglich ist, über Sektorengrenzen hinweg, weil wir alle Menschen sind.

18. Was sind die drei größten Bedrohungen für eine gute Zusammenarbeit?

• Fehlende Information.
• Mangelnde Transparenz.
• Respektlosigkeit, mangelnde Wertschätzung.
• Personalwechsel.
• Finanznot.
• Zu viel Routine.
• Ressourcen (zeitliche, finanzielle).
• Fehlendes Netzwerk.
• Keine Absprachen und Fristen.
• Keine gemeinsamen Termine.
• Unterschiedliches Verständnis, keine gemeinsamen Definitionen.
• Ausbleibende Tatstreiter.
• Geldmangel.
• Raummangel

19. Wie wächst Vertrauen bei mir / in unserer Gruppe / bei anderen in ein Projekt mit ungewissem Ausgang?

• Durch die Interessenten, die sich beteiligen.
• Durch feste Strukturen und Pläne im Projektfeld.
• Austausch und klare, regelmäßige Absprachen.
• Der Wille, das Ziel gemeinsam zu erreichen.
• Durch das gemeinsame Gehen mit mehreren zusammen.
• Geteiltes Wissen und das Ziel im Raum.

20. In welchen Momenten bekommt Freude Raum in meinem Projekt?

• Wenn ich ein Lächeln als Dank bekomme.
• Wenn persönliche Erfolge sichtbar werden, meist durch gemeinsam Erreichtes.

21. In welchen Momenten bekommen Spiel/Unsinn Raum in meinem Projekt?

• Wenn Alt und Jung zusammen sind.
• Bei besonderen Aktionen, wie z.B. Gestaltung am Samstagabend eines Folgetreffens o.ä.

22. In welchen Momenten bekommen Ängste Raum in meinem Projekt?

• Wenn es um das Ende des Projekts geht.
• Angst vor Konflikten, vor großen Herausforderungen, im Angesicht gesellschafts- oder politischer Dimension.

23. Welche Person hat mich wirklich überrascht, als sie bei uns eingestiegen ist? Was könnte diese Person dazu bewegt haben?

• Ein junger Mann, der für die Zielgruppe schon viel zu alt war, aber trotzdem mitgemacht hat.
• Beweggründe: interessante Veranstaltungen, offene, diverse Strukturen.
• Eine ganze Reihe lieber Leute, die plötzlich dabei waren und jeder seine eigene Lieblingsmischung eingebracht hat. Ganz entspannt und gelassen, fernab der Szenele.
• Keine Person hat mich überrascht, da wir ein gezielt zusammengefasstes Team haben.
• Keine, wir waren von Anfang komplett.

24. Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben, wonach wir nicht gefragt haben?

• Achtsamkeitstraining für die "Allein-Macher".
• Engagement und Spaß.
• Es hängt immer von den einzelnen Menschen ab. Es braucht immer jemanden, dessen Herzblut daran hängt und der tapfer nach vorn zieht.
• Die Hintergründe der Projekte hinterfragen.
• Definierte Filterfunktion und wertfreier Blick auf marginalisierte Gruppen.
• Thema: "Ehrenamts-Burnout" – wie kann ich Resilienz aufbauen? Ehrenamtspolitik, wie wird Ehrenamt als ernstgenommene politische These über die große Lobby wie beim Sport, Feuerwehr, Sozialen?
• Die Vernetzung unter den unterschiedlichen Projekten und Akteuren wäre auch noch sehr wichtig.
• Bin gespannt auf die Verwertung der Ergebnisse dieser Umfrage!